Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juli 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Beratungsmandate und Dienstleistungen von Roman Büchler & Partner (nachfolgend «Beratungsgesellschaft»), sofern im Einzelfall nicht schriftlich etwas anderes vereinbart wird. Abweichende AGB des Auftraggebers sind nur verbindlich, wenn die Beratungsgesellschaft diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

Ein Vertrag gilt erst als zustande gekommen, wenn die Beratungsgesellschaft den Auftrag schriftlich bestätigt hat.

2. Leistungsgegenstand und Leistungserbringung

Gegenstand des Auftrags sind die im Einzelfall vereinbarten Beratungsleistungen in den Bereichen Strategie, Leadership-Entwicklung, Organisationsentwicklung und Interim Management. Die Beratungsgesellschaft erbringt ihre Leistungen mit der gebotenen Sorgfalt und nach bestem Wissen.

Gegenstand des Auftrags ist die sorgfältige Erbringung der vereinbarten Beratungsleistungen – nicht die Garantie bestimmter wirtschaftlicher, organisatorischer oder personeller Ergebnisse.

Zwischenberichte, Präsentationen und voräufige Arbeitsergebnisse, die ausdrücklich als Entwurf gekennzeichnet sind, sind unverbindlich. Verbindlich sind ausschliesslich rechtsgültig unterzeichnete Berichte, Konzepte und Stellungnahmen.

Zur Leistungserbringung kann die Beratungsgesellschaft geeignete Dritte (z.B. externe Fachspezialisten, Subunternehmer) beiziehen und informiert den Auftraggeber darüber.

3. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber bezeichnet der Beratungsgesellschaft die weisungsberechtigten Personen und stellt sämtliche für die Auftragserfüllung erforderlichen Informationen, Unterlagen und internen Ressourcen vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung.

Instruktionen erfolgen schriftlich; telefonisch oder mündlich erteilte Weisungen sind unverzüglich schriftlich zu bestätigen. Die Beratungsgesellschaft darf auf die Richtigkeit und Vollständigkeit der erhaltenen Informationen vertrauen.

Mehraufwand infolge unvollständiger, unrichtiger oder verspätet gelieferter Unterlagen wird dem Auftraggeber zusätzlich in Rechnung gestellt.

4. Vertraulichkeit und Datenschutz

Beide Parteien wahren über alle vertraulichen Informationen, die im Rahmen des Auftragsverhältnisses bekannt werden, dauerhaft Stillschweigen – auch nach Beendigung des Auftrags. Als vertraulich gelten alle Informationen, die nicht allgemein öffentlich zugänglich sind.

Die Weitergabe vertraulicher Informationen an Dritte ist nur zulässig, soweit dies zur Leistungserbringung notwendig ist und die betreffenden Dritten einer gleichwertigen Vertraulichkeitspflicht unterliegen.

Die Beratungsgesellschaft verarbeitet Personendaten des Auftraggebers gemäss dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) und ihrer Datenschutzerklärung (abrufbar unter www.romanbuechler-partner.ch/datenschutz/).

Die Parteien kommunizieren auf eigene Verantwortung über elektronische Kanäle (E-Mail, Telefon, Online-Plattformen). Die Beratungsgesellschaft trifft angemessene technische und organisatorische Massnahmen zur Datensicherheit, übernimmt jedoch keine Haftung für inhärente Risiken elektronischer Übertragungswege.

5. Schutz- und Nutzungsrechte

Alle Immaterialgüterrechte (insbesondere Urheberrechte, Methodenrechte, Know-how) an den von der Beratungsgesellschaft erstellten Unterlagen, Konzepten, Präsentationen und sonstigen Arbeitsergebnissen verbleiben bei der Beratungsgesellschaft.

Der Auftraggeber erhält ein nicht ausschliessliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zum eigenen internen Gebrauch. Die Weitergabe an Dritte sowie die Abänderung von Arbeitsergebnissen bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung der Beratungsgesellschaft.

Verweise auf die Zusammenarbeit (z.B. als Referenz oder in Marketingmaterialien) sind nur mit beiderseitigem schriftlichem Einverständnis zulässig.

6. Honorar und Auslagen

Das Honorar richtet sich nach der jeweiligen Einzelvereinbarung (Stundenansatz, Tagessatz oder Pauschalhonorar). Fehlt eine ausdrückliche Vereinbarung, gilt der marktübliche Ansatz der Beratungsgesellschaft. Kostenvoranschläge basieren auf Schätzungen und sind nicht verbindlich. Alle Beträge verstehen sich exklusive Mehrwertsteuer.

Neben dem Honorar werden Auslagen (Reise- und Unterkunftskosten, Drittleistungen, Materialkosten etc.) separat zum Selbstkostenpreis in Rechnung gestellt.

Die Beratungsgesellschaft kann angemessene Vorschüsse verlangen und Zwischenrechnungen stellen. Die Weiterführung des Auftrags kann von der vollständigen Bezahlung ausstehender Beträge abhängig gemacht werden.

Rechnungen sind innerhalb von 10 Tagen netto zu bezahlen. Tarifanpassungen werden dem Auftraggeber mindestens 60 Tage im Voraus schriftlich mitgeteilt.

7. Haftung

Die Beratungsgesellschaft haftet für Schäden nur bei nachgewiesener absächtlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung. Im gesetzlich zulässigen Rahmen ist die Haftung auf die Höhe des für den betreffenden Auftrag vereinnahmten Honorars beschränkt. Diese Haftungsbeschränkung gilt gleichermassen für beigezogene Dritte.

Die Beratungsgesellschaft haftet nicht für Schäden, die auf unvollständigen, unrichtigen oder verspäteten Angaben des Auftraggebers beruhen, sowie nicht für mittelbare Schäden oder entgangenen Gewinn.

8. Vertragsbeendigung

Beide Parteien können den Auftrag jederzeit mit einer Frist von einem Monat schriftlich kündigen. Bei wichtigem Grund ist die fristlose Kündigung möglich.

Im Falle der Kündigung hat der Auftraggeber alle bis zur Vertragsbeendigung erbrachten Leistungen auf Basis des effektiven Aufwands und der geltenden Ansätze zuzüglich Auslagen zu vergüten und die Beratungsgesellschaft vollständig schadlos zu halten.

Bei Kündigung zur Unzeit haftet die kündigende Partei der anderen Partei für den dadurch entstehenden Schaden.

9. Schlussbestimmungen

Gesamtvereinbarung: Diese AGB und allfällige schriftliche Einzelvereinbarungen bilden die vollständige Vereinbarung der Parteien. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

Schriftformerfordernis: Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie von Einzelverträgen bedürfen der Schriftform.

Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen ungültig oder nichtig sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die ungültige Bestimmung ist durch eine solche zu ersetzen, die dem Parteiwillen am nächsten kommt.

Streitbeilegung: Bei Streitigkeiten sind die Parteien bestrebt, zunächst eine einvernehmliche Lösung zu finden, bevor der Rechtsweg beschritten wird.

Anwendbares Recht: Es gilt ausschliesslich Schweizer Recht.

Gerichtsstand: Ausschliesslicher Gerichtsstand ist St. Gallen, vorbehältlich zwingender gesetzlicher Zuständigkeiten.